#017 – Mein Weg aus der Krise zurück ins Leben – wie ich wieder laufen lernte

Ursula Maria

Mein Weg aus der Krise zurück ins Leben

Wie ich wieder laufen lernte

Heute möchte ich dir erzählen wie ich mein Weg aus der Krise war und wie ich wieder zurück ins Leben gefunden habe.

Ich hatte in der letzten Folge damit geendet, dass wir nach einem halben Jahr Wartezeit Im Dezember 2013 endlich einen Termin hatten.
Mit grosser Freude und Zuversicht rollerte ich mit meinem geliehenen Rollstuhl ins Sprechzimmer.
Obwohl ich die ganzen Tage vorher schon sehr angespannt war, war ich mir doch sehr sicher, dass ich mit einem OP-Termin nach Hause gehen würde.

Das Gespräch fing damit an, dass uns der Arzt darauf aufmerksam machte, dass die OP sehr riskant sei.
Er hätte Bedenken wegen meines hohen Gewichtes – wobei er natürlich anerkennen würde, dass ich sehr viel abgenommen hätte, aber meine Knie seien halt nach wie vor (durch die Ödeme bedingt!) sehr dick und da wird es gar nicht einfach überhaupt das Knie zu “finden”. Er würde mich auf gar keinen Fall operieren und er glaube auch nicht, dass irgendein anderer Arzt das machen würde. Seiner Meinung nach hätte ich doch mehr Lebensqualität im E-Rolli als früher als Schwerstgewichtige. Ich werde nie wieder laufen und solle mich auf ein Leben im Rollstuhl einrichten.

Für mich ging in diesem Moment meine Welt unter – ich war wütend und immens traurig. All meine Ziele, Wünsche und Pläne – was soll aus ihnen werden?

Um ehrlich zu sein, ich war verzweifelt!! Das konnte es doch nicht gewesen sein!! Mir ging es gesundheitlich so gut wie nie vorher in meinem Leben – wenn man von meinen Knien absieht – und nun das!
Natürlich war ich an diesem Tag nur am Heulen – bin in Selbstmitleid versunken.
Wir fuhren ziemlich down nach Hause und ich bat meinen Hausarzt um ein Gespräch. Auch er verstand die Welt nicht mehr und meinte Risiken hat es bei jeder OP und Komplikationen kann es immer geben – aber man kann sie, falls sie auftreten, auch gut behandeln.
UND er machte mir klar, dass es nun an der Zeit ist, endlich um Hilfe zu bitten.
Ich sollte endlich Rente beantragen (Anmerkung am Rande – das habe ich damals auch nicht gemacht), denn dann würde ich ich die benötigten Hilfsmittel bezahlt oder zumindest einen Zuschuss bekommen.
Bisher hatten wir alles aus eigener Tasche bezahlt, aber auf Dauer würden wir – trotz Abfindung – an unsere Grenzen stossen. Behindert sein ist teuer – erst recht in der Schweiz!
Keiner macht sich klar, was es für uns bedeutet (von den permanten Schmerzen redete ich damals schon lange nicht mehr!) solange auf die OP zu warten.
Mein damaliger Rollstuhl war nur gemietet und zu breit, dass ich mich innerhalb der Wohnung frei bewegen konnte
Bisher haben wir immer an den nötigen Hilfsmitteln “gespart” weil wir dachten, diese seien zu kostspielig für einige Wochen. Aber nun haben wir beschlossen, dass das kein Dauerzustand ist.
Wir beschlossen uns auf ein Leben im Rollstuhl einrichten – das heisst NICHT, dass ich aufgeben würde!!! Ich werde weiterhin alles versuchen – aber ich wartete nicht mehr darauf irgendwann operiert zu werden.
Wir nahmen uns vor, endlich wieder zu leben und sobald wir ein behindertengerechtes Auto hätten – das haben wir uns bis dato immer nur ausgeliehen wenn wir einen Termin, würden wir auch verreisen und wieder mehr unter Menschen gehen – wir hatten keien Lust mehr unser Leben weiterhin mit Warten zu vergeuden.
Im Rückblick glaube ich, dass diese Entscheidung eine sehr wichtige Entscheidung war. Wir haben den momentanen Zustand angenommen wie er eben war und nicht mehr in der zu erwarteten Zukunft gelebt. Wir würden wieder leben und nicht nur warten bis die Knie irgendwann operiert sind.
Wie ein Wunder hatten wir ganz schnell ein geeignetes Auto und einen E-Rolli.

 

Im Januar hatte ich dann eine Eingebung. Bildete ich mir ein oder hatte der Arzt bei uns im Ort, den ich als erstes aufgesucht hatte damals gesagt, dass ich mich nochmal melden sollte, wenn alle Stricke reissen.
Auf jeden Fall bekam ich sehr schnell und überraschend nochmal einen Termin.

Der Weg aus der Krise zurück ins Leben konnte beginnen

Nachdem er mich noch einmal auf die Risiken einer OP hingewiesen hat, fragte er mich, was ich von ihm erwarten würde. Daraufhin erklärte ich, dass ich erwarte, dass er mich operiert, er hätte das auch schon zugesagt. Und ich sagte, ich würde ihm vertrauen und erwarte dass er auch vertraut, das alles gut wird.
Seine Antwort: Ja, ich mache das, ich bin kein Feigling! 🙂 Aber es wird nicht einfach!
Lange Rede kurzer Sinn – ich wurde im Februar 2014 das erste Mal operiert. Leider musste ich nach einer Woche nochmal operiert werden, da es Komplikationen gab. Anschliessend kam ich in die Reha und zum Erstaunen der Ärzte bin ich bereits am 3. Tag das erste Mal aufgestanden und am 4. Tag gelaufen.

Im September 2014 bin ich am anderen Bein operiert worden, ebenfalls wegen Komplikationen zweimal. Die Reha habe ich mir gespart – stattdessen sind wir 3 Tage nach meiner Spitalentlassung für ein verlängertes Wochenende an den Lago Maggiore gefahren.
Ich fasse die kommende Zeit mal zusammen, denn um alles zu erzählen was passiert ist, würde den Rahmen hier sprengen. Du kannst alles in meinem Blog nachlesen.
Anfang 2015 eröffnete ich meinen Wolleladen in Schwyz. Ich dachte es sei eine gute Idee mein Hobby stricken mit meinem RUF andere Menschen zu coachen zu verbinden. Wenn die Kunden zum Wolle kaufen kamen, könnte ich sie coachen ohne dass sie es wussten.
Diese Rechnung ging auch auf…..

Irgendwann wurde mir klar, dass das so nicht geht – ich verstand, dass ich mich im Grunde nur hinter der Ladenthecke versteckte um nicht offiziell zu meiner Berufung – zu meinem Auftrag stehen zu müssen. Ausserdem dachte ich, dass allein das Wissen, das ich mir angeeignet nicht reichen würde. Ich machte eine Ausbildung zum Cosmic Recoding Coach bei Eva Maria Mora und ich Anschluss daran begann die Ausbildung zur integralen Lebensberaterin.
Die Ausbildungen und der Laden, das war zuviel für mich und so gab ich den Laden im Frühjahr 2017 wieder auf.

Ich möchte den Bogen wieder spannen zum 01.03.2011 – damals das habe ich dir in der Folge Nr 15 erzählt herausgefunden was mein Sinn ist. Damals war es total unrealistisch, dass ich eines Tages Vorträge Seminare und Schulungen halten würde. Und jetzt kann ich es. Ich bin ein absolutes Glückskind, ich durfte in den letzten Jahren soviel Wunder erfahren, ich
durfte diese wertvollen Erfahrungen – die ich dir in der Kurzfassung weitergegeben habe, machen und ich bin unendlich dankbar dafür. Diese Zeit des Rückzugs war mit die wertvollste Zeit meines Lebens.
In dieser Zeit habe ich herausgefunden wie wir mit der richtigen Atmung unsere Energie ändern und damit die Schwingungsfrequenz erhöhen können. Wenn wir aus der Schwingung von Opfer, Neid, Schuld herausgehen und in die Schwingung von Dankbarkeit, Friede, Freude und Liebe gehen, dann können wir unsere Welt verändern und wahre Wunder sind möglich. Wie das geht, vermittle ich heute in meinem MUT
– reboot your Life Programm – dort vermittle ich all das was ich in den 3 Jahren Retreat erfahren und erlebt habe. Du wirst deine Programme und Denkmuster verändern und löschen und auch damit beginnen, das Drehbuch deines Lebens neu zu schreiben.
Wie du sicherlich merkst, ich bin dabei mein Versprechen von damals einzulösen, mich mit meiner Geschichte sichtbar zu machen und ich habe meinen Auftrag angenommen. Ich zeige dir den Weg zu deinem Herzen, und ich helfe dir auf die Beine, damit auch du herausfindest was der Sinn deines Lebens ist, wozu du hier bist und vor allen Dingen beginnst dich so anzunehmen und so zu lieben wie du bist.
Da ich alles was ich meinen Teilnehmern erzähle in der Praxis und oft auch am eigenen Körper erfahren und erlebt habe, weiß ich wovon ich rede. Ich kenne die Werkzeuge, die benötigt werden um ein Ziel garantiert zu erreichen.

Es ist nie zu spät. Du bist viel mehr als du dir in deinen kühnsten Träumen vorstellen kannst.
Heute weiss ich zutiefst, dass ich, dass wir alle geführt werden. Alles im Leben hat seinen Sinn und führt dich dahin, dass du deine Aufgabe, für die du hier bist erfüllen kannst.
Die Basis für Alles ist in meinen Augen, dass du beginnst dich selbst anzunehmen wie du bist – höre dazu gerne auch die ersten Folgen des Podcast, in denen es um meine Formel für die Selbstliebe geht.
Selbstliebe, mit sich im Reinen zu sein ist die Basis für Alles. Es ist die Basis für eine gesunde, glückliche Beziehung, es ist die Basis für einen Beruf der dich erfüllt und es ist die Basis für Erfolg ganz generell.
Wenn du ein Glückskind werden willst, musst du als erstes lernen dich selbst zu lieben. Sei einfach du – und nicht so wie du glaubst sein zu müssen um den Erwartungen anderer gerecht zu werden.

Meine Vision ist es ganz viele Menschen zu begleiten und dabei zu unterstützen, das Drehbuch ihres Lebens ebenfalls neu zu schreiben.

Ich habe die ganz feste Überzeugung, dass wir es alle selbst in der Hand haben Gestalter unserer Realität zu sein – ich bin der beste Beweis dafür, was alles möglich ist, wenn man sich selbst liebt und an sich glaubt. Gerade WEIL ich genug Baustellen hatte und immer noch habe, bin ich authentisch und kann dich sozusagen aus erster Hand dabei unterstützen, dass auch Du lernst dich selbst zu lieben, den Sinn deines Lebens erkennst und herausfindest, was deine Berufung ist.
Ich kann dir die richtigen Fragen stellen, damit du die Antworten bekommst, die du benötigst, um deine Berufung herauszufinden.
Deine Talente und Fähigkeiten zeigen dir den Weg dorthin.

Mit meinem Erfahrungsschatz als Unternehmerin, meinem Krisenmanagement, meinen wertvollen Coachingtools & Methoden und meiner Begeisterung für Dich und Deine Ideen unterstütze ich dich gerne dein Leben (wieder) auf Erfolgskurs zu bringen.
wenn du Fragen an mich hast, schreib sie mir gerne in den Kommentaren oder in einer Mail oder unter meinen Instragram oder Facebook Posts.

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