# 025 Schreibblockade lösen – meine besten Tipps

Ursula Maria

Schreibblockade lösen – meine besten Tipps

Bei mir stand bereits gestern auf dem Programm eine Folge für den Podcast, bzw. einen Blogartikel zu schreiben.
Nun habe ich eine große Schatzkiste an möglichen Themen und doch hatte ich gestern eine Blockade.
Mir wollte nicht einfallen, worüber ich etwas schreiben – bzw. erzählen sollte.
Ich dachte nach und dachte nach, es wollte keine Idee kommen. Ich fand einfach keine Antworten, wie ich diese Schreibblockade lösen konnte.

Schreibblockaden lösen

Wie sollte ich diese Schreibblockade lösen?

Kennst du das von dir auch? Du weißt du hast unglaublich viel zu tun.

  • Die Wohnung muss aufgeräumt werden
  • Deine Familie will etwas zu essen
  • Der Einkauf muss noch gemacht werden
  • Deine Eltern solltest du mal wieder anrufen
  • Das nächste Meeting sollte vorbereitet werden
  • Du solltest dich noch mit einem Mitarbeiter -Partner unterhalten.
  • Der Blogartikel will geschrieben werden
  • Die Podcastfolge sollte aufgenommen werden
  • Ein Live Video willst du auch noch machen

Du hast soviel zu tun, dass du den Wald vor lauter Bäumen nicht siehst und gar nichts mehr macht.

Wie gehst du damit um?

Machst du dir noch mehr Druck, indem du verkrampft über all das nachdenkst.
Warum ist das jetzt so? Und ich muss doch…..

Damit machst du es nur noch schlimmer. Dein Hirn blockiert total.
So erging es mir gestern.

Wie sollte ich diese Schreibblockade lösen?

Dabei kenne ich doch die Tricks, damit angeblich eine solche Blockade nicht entsteht.
Hatte ich sie alle beachtet??
Nein, natürlich nicht, denn sonst hätte ich diesen Datenstau nicht!!!

Was sind die mir bekannten Tipps und Tricks um Schreibblockaden zu lösen?

  1. Setze dich nicht unter Zeitdruck. Natürlich muss eine Podcast Folge, ein Artikel eine Deadline haben. Das heißt, wann wird die Folge veröffentlicht und wann sollte sie spätestens fertig sein. Plane im Voraus und einige Zeit VOR der Deadline, damit du nicht unter Zeitdruck kommst.
    Diesen wichtigen Tipp hatte ich nicht befolgt. Alles andere war wichtiger, ich hatte ja noch Zeit bis gestern. Der gefühlt letzten Möglichkeit, um den Podcast aufzunehmen.
  2. Schaffe dir eine Routine, in der du deinen Content produzierst. Halte diese Zeit konsequent ein und lasse dich nicht von anderen Dingen ablenken. Mal so zwischen zwei Meetings oder zwischen einkaufen und kochen einen Artikel, eine podcast Folge aufnehmen geht nicht. Das macht dir auch wieder Zeitdruck.Ich habe brav in meinem Kalender eingetragen, dass ich immer dienstags und freitags von 9-11 Uhr Schreibzeiten habe. Morgens bin ich am entspanntesten und kann am besten produzieren.
    Ich bin im Normalfall ungestört und es kann fließen.
    Habe ich mich gestern daran gehalten?
    NEIN, ich habe spontan mitten in meine Schreibzeit genau um 10 Uhr ein Meeting eingelegt. Als dieses Gespräch beendet war, war die Zeit, in der ich schreiben wollte, schon vorbei und ich habe es auf nachmittags verlegt.
    Alles andere war ja mal wieder wichtiger.
  3. Lege regelmäßig Pausen ein. Sorge dafür dass du dich zwischendurch immer mal wieder entspannst und deinen Kopf und wenn möglich auch den Körper durchlüftest.
    Konzentriertes Arbeiten fordert enorm viel Energie und es ist für mich eine Herausforderung, wenn ich so richtig im Fluss bin, meine Arbeit zu unterbrechen.
    Anmerkung am Rande: ich bin gerade dabei meine Webseite komplett neu zu machen. Wenn ich am Programmieren, am gestalten bin – ich mache das alles selbst – merke ich, dass ich die Zeit vergesse, ganz im Moment bin und richtiggehend in meinem TUN aufgehe.
    Ja, es ist schon auch meine Passion kreativ zu sein und ich liebe es.
    Nicht umsonst hatte ich viele Jahre eine Internetagentur und habe zu den Zeiten, als noch kaum einer wusste was das ist, andere Unternehmer unterstützt mit ihren Webseiten sichtbar zu sein.
    Ich habe ich in den letzten Tagen meine Website neu erstellt und um ehrlich zu sein, ohne Pause 14 Stunden täglich daran gearbeitet. Sie soll ja so schnell wie möglich fertig sein. Dabei habe ich mich und meine anderen Bedürfnisse stark vernachlässigt. Ich habe nicht nur zu wenig geschlafen, sondern auch zu wenig gegessen, war zu wenig draußen und habe mich zu wenig bewegt.
    Irgendwann zeigt dir dein ganzes System – durch eine Blockade, dass es jetzt genug ist.
  4. Du musst nicht perfekt sein.
    Du darfst Fehler machen, das ist auch ein wichtiger Tipp.
    Der natürlich für alle anderen gilt, aber nicht für mich.
    Ich habe mir selbst gegenüber eine sehr hohe Erwartungshaltung.
    Mein Motto geht nicht gibt’s nicht, macht es mir nicht unbedingt einfacher mit meinen Leistungen zufrieden zu sein.
    Ich erwarte sehr oft das Unmögliche von mir und nehme mir viel zu viele Dinge auf einmal vor.
    Wer sagt denn, dass meine Website innerhalb 3 Tagen komplett neu gemacht werden muss?
    Um kleine Kundenaufträge umzusetzen haben wir mit meiner Agentur damals mindestens 4 Wochen eingeplant.
    Dabei waren immer mindestens eine Programmierer, eine Webdesignerin und ich in das Projekt eingebunden.
    Nun erwarte ich von mir, dass ich allein in 3 Tagen fertig sein muss.
    Unmöglich – also heißt es auch da, sich einzugestehen, dass es einfach zu viel ist.
    Ob die Seite nun diese oder nächste Woche fertig ist, interessiert im Grunde genommen außer mir, niemanden.
  5. Irgendwann wusste ich gar nicht mehr weiter und habe einfach auf Facebook geschrieben, dass ich eine Schreibblockade habe. Ich habe danach gefragt, welche Tipps mir andere geben können. Das hat mir gestern sehr geholfen. Daher mein Tipp Nummer 5, wenn du eine Blockade hast, frage andere nach Unterstützung und danach wie sie ihre Schreibblockade lösen. Ich bekam gestern zum Beispiel den Tipp genau über diese Blockade zu schreiben. 😉

Ich akzeptierte für den Moment meinen Blackout. Ja, ich hatte eine Schreibblockade, die es zu lösen galt.

Ich liess los, kochte etwas Leckeres und schaltete ab. An diesem Tag wollte ich nicht mehr zu versuchen etwas zu produzieren.
Ich wusste einfach nicht was. Irgendwie hatte ich auch keine Lust dazu nur irgend etwas zu schreiben oder zu sagen, nur damit ich meinen mir selbst gestellten Auftrag erfüllen konnte.

Ich habe mich dafür entschieden aus diesem Gedankenkarussell auszusteigen und mich mit etwas ganz anderem zu beschäftigen. Mit einer Tätigkeit die es gar nicht zulässt, dass meine Gedanken zu der «von mir gemachten» Blockade abschweifen.
Ich habe sozusagen mein Gehirn entspannt. 😉
Losgelassen und einfach akzeptiert, dass es im Moment so ist.
Und was passierte? Heute sprudelten plötzlich die Ideen.
Und wie du merkst, heute ist die Blockade weg und wie von Zauberhand entstand in aller kürzester Zeit dieser Artikel.

Welche Tipps und Tricks kennst du um eine Schreibblockade zu lösen?
Ich freue mich wenn du mir dazu einen Kommentar schreibst – gerne auch auf meinem Instagram Account oder in Facebook.

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