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Die erste Rauhnacht – 24. / 25. Dezember

Heute ist nicht nur Heilig Abend, sondern auch die erste von 12 Rauhnächten. Sie beginnt um 24 Uhr nachts und geht bis 25.12. um 24 Uhr
Der Heiligabend steht für den Januar und bildet die Grundlage, die Basis für das kommende Jahr.

Die nächsten 12 Nächte kannst du zum Magier werden, denn die Nächte sind magisch. Das Tor steht weit auf und du kannst es nutzen um zu planen und zu gestalten.

In dieser ersten Rauhnacht war wichtig sich vor dem Ansturm der Geister und Dämonen zu wappnen.

 



Es gab ganz viele Rauhnächte Bräuche und Rituale die zu beachten waren:

die-erste-rauhnacht

 

  • Man fütterte die Obstbäume, indem man Ihnen ein Strohband verpasste, damit sie im nächsten Jahr Früchte tragen konnten. Vielleicht der Ursprung der Strohsterne und Äpfel an einem Christbaum?
  • Man warf Münzen in den Brunnen, damit sie nicht versiegten.
  • Meine Schwiegereltern legten Ihre Geldscheine unter einen Kerzenleuchter, damit es sich im nächsten Jahr vermehren konnte
  • Der Vater meines Exmannes legte sehr viel Wert darauf, den verstorbenen Familienmitgliedern zu gedenken, damit sie uns weiterhin beschützten und behüteten.
  • Vor der Christmette schnitt der Bauer das Brot. War nach der Mette das Brotmesser rostig, erwartete man eine gute Ernte.
  • Wenn die erste Rauhnacht (Heiligabend) wie in diesem Jahr auf einen Sonntag fiel, gab es Sonntagskinder. Diese konnten aus den Sternen lesen, wer im nächsten Jahr sterben würde.
    Sonntagskinder sagte man auch nach, dass Ihnen alles gelingen würde und sie immer Glück haben werden. Dies ist bis heute erhalten blieben.
  • Um sich vor den Dämonen und Geistern zu schützen und sie zu vertreiben wurden am Vorabend der ersten Rauhnacht die Glocken geläutet. (Glockenläuten zur Christmette gibt es heute noch)

Fragen für dein Tagebuch und Inspiration für den Tag:

  • Wofür kann ich mich in diesem Jahr bedanken?
  • Was waren die wichtigsten Erlebnisse und Erfahrungen?
  • Was ist das besondere Geschenk gewesen?
  • Welche Personen haben mich begleitet und wer ist von mir gegangen?
  • Was steht noch offen?
  • Was hat sich verändert?
  • Wenn du es noch nicht gemacht hast, ist heute ein guter Tag um deine Wohnung zu reinigen und zu räuchern. Wie das geht, beschreibe ich dir in dem Blogartikel zur Julnacht.
  • Bereite heute besondere Speisen zu und denke auch an die Tiere und Naturwesen.
  • Besuche den Gottesdienst und oder mache eine Dankeszeremonie, in der du auf das Jahr zurückschaust. Danke für Alles was du erleben und erfahren durftest und feiere das, was im letzten Jahr gut für dich war.
  • Wenn du nicht in den Gottesdienst gehst, suche dir einen stillen Platz und mache eine kleine Meditation. Lass das Licht und die Liebe in dein Herz und deinen ganzen Körper fließen. Fühle, dass du Licht und Liebe bist. Mache dir bewusst, dass du schon viel geschafft hast und segne das neue Jahr mit deinem Christuslicht. Lass das Licht durch alles fließen, was dir vielleicht noch im Wege steht und segne es. Schau zu wie sich die Probleme auflösen und sehe deinen Weg für das nächste Jahr golden und ohne Stolpersteine vor dir. Du gehst diesen Weg voller Freude und Leichtigkeit. Sende Segen an alle Menschen die du liebst, hülle sie in eine Lichtkugel und danke für alles was du empfängst.
  • Sei bereit zu empfangen, indem du deine Hände öffnest und dir vorstellst, es regnet Licht, Liebe und Geschenke auf dich. Achte darauf welche Lichtgeschenke du in Form von Bildern, Symbolen, Worten und Gedanken bekommst und schreibe sie in dein Tagebuch.
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