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Wie erreiche ich meine Ziele und visualisiere richtig?

Träume mal wieder von Zielen und Visionen

Im Dezember 2013 sagte mir (wie Ihr hier im Blog nachlesen könnt) mal wieder ein Arzt, dass ich mich damit abfinden solle, nie wieder gehen zu können. Ich solle mich darauf einstellen mein weiteres Leben im Rollstuhl zu verbringen.
Damals sagte ich ihm, das sei für mich keine Option, ich hätte andere Ziele, die ich erreichen werde.

Du hast keine Lust zu lesen- dann höre, was ich zu sagen habe. 

 

Auch wenn ich noch nicht wüsste wann, wie und wo ich jemanden finden würde, der mich operiert, aber ich wisse ganz genau, dass ich wieder laufen werde.

Ich hatte ein ganz klares Ziel vor Augen! Für mich stand felsenfest, dass der Rolli nur vorübergehend war. Ich hatte keinerlei Ahnung wie ich es schaffen würde, wieder aus dem Ding zu kommen, aber ich wusste, dass es so sein würde. Ich würde Erfolg haben, einen Arzt finden, der mich operiert und irgendwann wieder meine ersten Schritte gehen. Dieses Ziel würde ich erreichen, auch wenn du Prognosen noch so schlecht waren.

Obwohl sie damals noch weit entfernt war, war mir eine weit größere Vision ganz klar geworden.

Aus dem Rollstuhl zu kommen war ein Teilziel – das war  lediglich ein kleiner Ausschnitt dieser Vision. Ich wollte mehr und hatte eine große Vision.

Jetzt fragst du dich vielleicht, was das für eine große Vision war und wie ich mein Ziel erreicht habe?!

Für mich war seit einiger Zeit ganz klar, dass ich als Coach und Motivationstrainerin anderen Menschen helfen möchte in ihre Liebe zu kommen und ihre Berufung zu finden.
Um diese Vision zu erreichen, musste ich erst wieder mobil werden und noch einige andere Teilziele erreichen.

Wie erreiche ich meine Ziele?

Diese große Vision hat mich motiviert – ich war und bin bereit dafür zu alles tun und zu investieren, was mir möglich ist.

Ich wusste ganz einfach und war mir hundert Prozent sicher, dass es nicht meine Aufgabe ist als Pflegefall das nächste Drittel meines Lebens zu verbringen.
Mir war klar, dass jeder Mensch für etwas Größeres geboren wurde und jeder Mensch eine besondere Aufgabe hat – und das konnte es noch nicht für mich gewesen sein.

Heute bin ich mir ganz sicher: Ohne den Ruf meiner Lebensaufgabe, ohne diese Vision, hätte ich damals resigniert und mich mit der Diagnose der Ärzte abgefunden.

In gewisser Weise wäre das auch einfacher gewesen. Es wäre einfach gewesen, die Verantwortung für mein Leben abzuschieben.

Ich hätte nichts tun müssen, hätte meine Komfortzone (auch ein Rollstuhl und Pflegebedürftigkeit kann eine Komfortzone sein!) nicht verlassen brauchen.

Träume mal wieder von Zielen und Visionen

Aber warum erzähle ich Dir das heute Alles?
Für mich ist das Vergangenheit – ich lebe heute ein ganz anderes Leben und kann und will mir ehrlich gesagt gar nicht mehr vorstellen, wie ich die Immobilität überhaupt ausgehalten habe.

Ich erzähle Dir das deswegen, weil ich jetzt in den Begegnungen mit anderen Menschen, gerade Menschen in meinem Alter feststelle, dass die Wenigsten Menschen klare Ziele haben.
Wenn man sie fragt, was sie in diesem Jahr so vorhaben, kommt nicht viel. Viele haben aufgegeben, leben in den Tag hinein und lassen sich dahintreiben.

In Köln gibt’s sogar ein Sprichwort dafür: „es kütt wie es kütt“  (es kommt wie es kommt).
Irgendwie ist das verständlich und manchmal auch nachvollziehbar. Der Alltag hat uns so sehr im Griff, wir sind so sehr darum bemüht alles zu regeln und zu funktionieren, dass wir uns gar nicht mehr damit beschäftigen mehr zu wollen.

Klar, am Anfang des Jahres nimmt man sich vielleicht noch vor in diesem Jahr endlich zum Rauchen aufzuhören, 10 kg abzunehmen oder sich einen anderen Job zu suchen.
Spätestens nach 14 Tagen sind wir wieder so in unserem Alltag gefangen, dass wir resigniert aufgeben und uns selbst die Geschichten erzählen, warum wir uns nicht mehr verändern müssen.

 

Träume mal wieder von Zielen und Visionen

Dabei sind klare Visionen, klare Ziele so extrem wichtig!
Ohne Vision  – wenn wir nicht ganz klar wissen wohin wir wollen, geben wir sozusagen die Verantwortung ab und re-agieren nur noch, anstatt selbst zu handeln.
Wir lassen uns leiten – anstatt selbst zu bestimmen wo es lang geht.
Um wieder auf mein Beispiel zurückzukommen. Schau, wenn ich das klare Ziel nicht gehabt hätte, wieder aus dem Rollstuhl zu kommen, hätte ich auf die Ärzte gehört – dann hätte ich re-agiert, mein Schicksal angenommen und ich wäre heute noch im Rolli. Ich hätte die Antwort der Ärzte als gegeben hingenommen, gezweifelt und aufgegeben. Die nächsten wichtige Schritte zur Heilwerdung hätte ich nicht gemacht.

wie-erreiche-ich-meine-ziele-zitat

Ich hatte aber nun das Ziel vor Augen wieder zu laufen – also habe ich die Initiative ergriffen und nach weiteren Lösungen gesucht und letztendlich auch einen Arzt gefunden, der bereit war mich trotz aller Risiken zu operieren.

Ohne Ziel vor Augen, überlässt Du den Dingen ihren Lauf. Dann wird Dein Schicksal durch Andere entschieden. Du bist dann Teil der großen Matrix die bestimmt wo es für Dich entlanggeht.

Wenn Du also etwas in Deinem Leben verändern willst, finde ein motivierendes Ziel.

Es muss dich so „antörnen“, dass du bereit bist Alles dafür zu geben, es muss Dich zum Träumen anregen und Du musst es dir wirklich richtig vorstellen, also auch fühlen können.
Dabei ist es nicht unbedingt entscheidend Bilder wie in einem Film zu sehen, sondern es geht meiner Erfahrung nach um die Emotion die dein Ziel in Dir auslöst.
Auch ist es gar nicht wichtig zu wissen, wie Du das Ziel erreichen wirst – Deine Vision reicht und Dein Unterbewusstsein wird alles dafür tun was nötig ist, damit Du dein Vorhaben realisieren kannst.

Übrigens muss eine Vision, ein Ziel nicht Spektakuläres sein – es ist aber immens wichtig, dass es Deine Vision ist, also aus Deinem Inneren kommt und nicht vom Außen motiviert ist.

Bitte kümmere Dich absolut nicht darum, was andere sagen. Es geht um Dein Ziel und Du musst es Dir vorstellen können.
Wenn wir immer auf Andere gehört hätten, würden wir heute noch nach Feuerholz suchen und im Freien Feuer machen um uns zu wärmen, die Männer würden jagen und die Frauen wären ausschließlich für das leibliche Wohl der Familie zuständig.
Die großen Erfinder hatten alle klare Visionen und Ziele und haben sich von nichts und niemandem davon abbringen lassen. Sie wussten, wie mächtig unsere Gedanken sind – alles was jemals gedacht wurde, existiert.

Schaue Dich einfach mal um-  wenn niemals jemand die Vision gehabt hätte, dass man mit Zahlencodes und Energie einen Text erstellen und man diesen auf der ganzen Welt lesen und hören kann, würdest Du das jetzt nicht lesen bzw. hören.
Also – sei mutig – setze Dir Deine Ziele und fange wieder an zu träumen. Alles ist möglich, was Du dir vorstellen kannst.
Nimm die Zügel für dein Leben wieder selbst in die Hand, übernimm die Verantwortung – auch Du bist der Schöpfer deiner Realität und wenn sie Dir nicht gefällt, dann ändere sie!

6 Schritte zum Ziel –  6 Tipps, wie du deine Ziele erreichst.

  1. Du brauchst ein grosses Ziel, das dich richtig begeistert. Ein Ziel für das du brennst. Nur wenn dein Ziel gross genug ist, bleibst du auch dran und bist motiviert es umzusetzen. Denke gross, und gerne auch verrückt. Geht nicht gibt’s nicht, wenn die Motivation hoch genug ist. Der Phantasie ist keine Grenze gesetzt.
  2. Visualisiere dein Ziel und stelle dir vor, du bist schon angekommen. Am Besten machst du dir ein Visionboard. Mache eine Collage oder male dich in deinem Haus, deinem Auto, in der Ferienvilla und träume wie es ist bereits dort zu sein.
    Hänge dein Visionboard so auf, dass dein Blick automatisch mehrmals am Tag darauf fällt. Schau es dir bewusst an und fühle dich ein.
  3. Besorge dir ein Buch – ich nenne es mein Traum Tagebuch. Es liegt an meinem Nachttisch immer griffbereit. Schreibe dir auf Wo du zum Beispiel in 2 Jahren sein willst. Schreibe eine Geschichte über deinen Tag in 2 Jahren. Wo wohnst du, mit wem, was machst du genau, wie fühlst du dich usw.
    Beispiel: Nicht «ich will ein neues Auto haben» sondern «ich fahre ein neues Auto, es ist ein …. Modell, grau mit schwarzen Ledersesseln. Mein Autokennzeichen ist…… «
  1. Nun setze dir Teilziele. Manchmal erscheinen uns grosse Ziele unerreichbar und daher ist es gut, dir kleinere Teilziele zu setzen. Überlege dir was das Endziel ist. Wichtig dabei ist, dass dein Ziel so realistisch ist, dass zumindest DU daran glauben kannst. Denn nur wenn du glaubst es erreichen zu können, kannst du es tatsächlich realisieren.
    Wenn Du dich beispielsweise gerade selbstständig machst und noch keinen einzigen Kunden hast ist es schwer daran zu glauben, dass du nächstes 1 Mio. Umsatz machen wirst.
    Aber du kannst bestimmt glauben, dass du in 5 Jahren diesen Umsatz erzielen wirst. Lege nun also einzelne Schritte fest.
    Wo willst du in 2 Jahren stehen, wo in einem Jahr? Wieviel Umsatz im nächsten halben Jahr, im nächsten Monat?
  2. Gedanken sind Kräfte – alles was du denken kannst, kannst du auch realisieren. Leider gilt das für negative Ereignisse genauso wie für positive. Die meisten Ziele werden nicht erreichbar, weil man selbst beginnt zu zweifeln.
    Achte bitte auf deine Gedanken. Immer wenn du dich dabei ertappst destruktiv zu denken, mache dir deine Gedanken bewusst. Was hast du gerade gedacht? Woher kommt dieser Gedanke? Ist es wirklich wahr, was du gerade gedacht hast?
    Dreh nun diese Gedanken ins Positive um. Was ist das Gegenteil des negativen Gedankens? Was würde passieren, wenn dieser neue Gedanke die Wahrheit ist. Fühle dich ein und du wirst merken, deinen negativen Gedanken lösen sich auf. Umso öfter du destruktive in konstruktive Gedanken verwandelst, desto weniger Zweifel und Ängste wirst du haben.
  3. Nun geht’s los – der erste Schritt. Mache dir Gedanken darüber, was der erste Schritt ist. Was kannst du noch heute tun um deinem Ziel näher zu kommen?
    Schreib es dir auf und mache diesen ersten Schritt noch heute! Du weisst sicher aus Erfahrung, der erste Schritt ist der Schwerste, alle danach gehen einfacher.
    Schreibe dir ab sofort jeden Tag morgens in dein Tagebuch 3 Schritte auf, die du HEUTE tun kannst um deinem Ziel näher zu kommen und dann GEH LOS – TU ES!
    Woraus wartest du noch? Viel Spass und Erfolg wünsche ich dir dabei.

Falls Du Hilfe dabei benötigst, hole Dir Hilfe – es gibt unzählige Bücher und Kurse darüber.

Nimm Dein Leben wieder selbst in die Hand und höre auf Dir Geschichten darüber zu erzählen warum du Dieses und Jenes nicht erreicht hast. Wenn Du etwas nicht erreichst, dann aus dem Grund, weil Du es nicht wirklich willst und / oder aufgegeben hast.
Geht nicht gibt’s nicht – wo ein Wille da ein Weg.
In diesem Sinne, fange an wieder zu träumen. Tue das mindestens zweimal täglich, beim Aufwachen und beim Einschlafen und träume dir das Leben, das Du dir vorstellst.

Viel Spaß dabei!

 

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